Die folgenden Yokebe Erfahrungen stammen von unserem Redaktionsmitglied Thomas Müller.

Produktempfehlungen zu diesem Beitrag:

Yokebe Classic Starterpaket

Yokebe 2-Wochen Diätpaket

Yokebe Forte Starterpaket

Es ist in letzter Zeit buchstäblich in (fast) aller Munde: die Aktivkost Yokebe. Der in Deutschland hergestellte Mahlzeitenersatz (Teil des Trends zu Formula-Diäten) verspricht laut Herstellerangaben und Werbung die Pfunde rasch und mühelos purzeln zu lassen. Doch inwiefern trifft dies zu und wie gestaltet sich eine Yokebe-Diät in Wirklichkeit? Ich habe es ausprobiert und die Wirkung von Yokebe vier Wochen lang eingehend getestet. Im Folgenden teile ich meinen Yokebe Erfahrungsbericht

Wieso Yokebe? Meine Motivation und Beweggründe

Wie viele andere habe ich in den letzten Jahren einige überflüssige Pfunde zugelegt, gerade in den üblichen Problemzonen wie zum Beispiel Bauch und Hüften, und bin mit meiner Figur unzufrieden. Beruf, Familie und andere Verpflichtungen führen halt immer wieder dazu, dass man sich unzureichend bewegt und auch die gesunde Ernährung zu kurz kommt. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Yokebe Diät auszuprobieren, mit dem Ziel meine Fettpolster zu reduzieren und einige Kilogramm an Gewicht zu verlieren. Sommerfigur und Wunschgewicht, hier komme ich!

Yokebe Erfahrungen: Woche 1

Ich habe mich zum Beginn zum Kauf des Yokebe 2-Wochen-Diät-Pakets entschlossen (Yokebe kann man online günstig kaufen). Damit bekommt man zwei Yokebe Classic Einzeldosen, das Yokebe Starterpaket mitsamt praktischem Shaker, 5 Einzelportionen Yokebe und schliesslich obendrauf noch ein Yokebe-Rezeptbuch. Damit steht einem positiven Start in die nächsten Wochen nichts mehr im Weg.

Mein individueller Diätplan

Der Hersteller von Yokebe schlägt zwei Diätvarianten vor: Einen 2-Wochen-Turbo-Diätplan für Eilige oder einen 5-Wochen Plan. Bei beiden Varianten ersetzt man in der ersten Woche jede Mahlzeit mit einem Yokebe-Shake. Dies ist die sogenannte Konzentrationsphase.

Was offenbar oftmals übersehen wird, wenn man sich auf dem Internet Yokebe-Erfahrungsberichte anschaut, ist jedoch dass auch gemäss Anleitung des Herstellers in der ersten Woche kleine Zwischenmahlzeiten gegessen werden dürfen. Gemüse, Getreide, Obst und Ähnliches sind erlaubt und erwünscht, damit man genügend Ballaststoffe sowie zusätzliche Energie (ca. 200 Kalorien) zu sich nimmt.

Yokebe Zusammensetzung WirkprinzipIn den folgenden Wochen (noch 1 Woche beim Turboplan, noch 4 Wochen beim 5-Wochenplan) kommen die Shakes dann nur noch morgens und mittags zum Einsatz, abends isst man eine normale, gesunde Mahlzeit – dies ist die „Lernphase“. Beim längeren Diätplan ersetzt man schliesslich nur noch das Mittagessen mit einem Yokebe-Shake während morgens und abends normal (aber gesund/ausgewogen) gegessen wird.

In meinem Fall habe ich bereits von Beginn weg bloss zwei Mahlzeiten, morgens und mittags, mit Yokebe ersetzt. Ich esse keine Zwischenmahlzeiten, dafür gibt es abends eine kleine „richtige“ Mahlzeit – dazu mehr weiter unten. Ich denke mir, dass dieser Ansatz schonender für den Körper ist und langfristig wohl auch erfolgreicher für die Gewichtsabnahme. Das ist aber bloss mein persönlicher Ansatz und sich eine Woche ausschliesslich mit Yokebe zu ernähren ist sicherlich ein guter Start für diejenigen welche die notwendige Disziplin mitbringen. Danach, ab der 2. Woche, darf man sich ohnehin auch nach offiziellem Diätplan eine richtige pro Tag Mahlzeit gönnen.

Beginn der Yokebe Diät – Zubereitung, Geschmack, Erfahrungen

Yokebe ErfahrungDie Zubereitung ist einfach: Man gibt 200 ml fettarme Milch in den Shaker und rührt 50 g Yokebe sowie einen halben Teelöffel Pflanzenöl (empfehlenswert ist beispielsweise Sonnenblumenöl) dazu. Dann einige Sekunden kräftig schütteln – fertig.

Die Shakes zu machen ist also sehr simpel. Doch wie schmeckt Yokebe?

Beim ersten Ausprobieren fand ich den Geschmack von Yokebe  Classic nicht besonders lecker, doch ich gewöhnte mich schnell daran und mag das Produkt jetzt sehr gut. Die Shakes haben eine Getreidenote und sind dank dem im Pulver enthaltenen Bienenhonig süsslich. Auch das Mundgefühl ist sehr angenehm und weich. Zusätzlich verbessern kann man den Geschmack durch Zugabe von Zimt, ein wenig Schokoladepulver, Kakao oder Früchten (siehe dazu die Yokebe Rezepte und Shake-Variationen). Ausserdem gibt es nun auch Yokebe Laktosefrei, welches einen Vanillegeschmack hat und die Yokebe-Erfahrung angenehmer gestalten kann wenn man den Classic Geschmack nicht mag.

Zu meinem Erstaunen ist Yokebe tatsächlich recht sättigend. Morgens und mittags auf Shakes umzusteigen war zumindest zu Beginn keine allzu grosse Sache. Ja, ein unterschwelliges Hungergefühlt ist jeweils da, aber es geht. Im schlimmsten Fall kann man eine Gemüsebrühe zu sich nehmen, das hilft. Am späten Nachmittag kam dann allerdings regelmässig der grössere Hunger, wobei das in meinem Fall nicht weiter schlimm war da ich wie oben erwähnt abends eine kleine „normale“ Mahlzeit zu mir nehme. Zugegebenermassen bin ich nun infolge der geringeren Kalorienaufnahme während des Tages auch nach dem Abendessen etwas hungrig, aber da muss man wohl einfach durch. Viel trinken – Tee oder wieder Gemüsebrühe – macht es erträglicher.

Ergebnisse nach der 1. Woche

Die esten Ergebnisse sind ermutigend:

  • Startgewicht vor Diätbeginn: 82 kg
  • Fettmasse vor Diätbeginn: 16 kg
  • Gewicht nach Woche 1: 81,3 kg (minus 0,7 kg)
  • Fettmasse nach Woche 1: 15.5 kg (minus 0,5 kg)

Yokebe Erfahrungen: Woche 2

Nachdem meine Yokebe-Erfahrung in der ersten Woche positiv verlief, machen mir nun die ersten Tage der zweiten Woche etwas zu schaffen. Ich fühle mich schlapp, bin müde und habe Kopfweh. Von Montag bis Mittwoch habe ich auch weiterhin mit Hunger zu kämpfen. Dies bessert sich ab der zweiten Wochenhälfte glücklicherweise. Die Hungergefühle sind beinahe weg und ich habe auch wieder viel mehr Energie – der Körper hat sich nun offensichtlich an den neuen Ernährungsplan gewöhnt und gelernt, damit umzugehen. Das ist sehr gut und macht meine Yokebe Erfahrungen weit angenehmer! Hoffentlich hält dieser Zustand an.

Da ich nun in der zweiten Diätwoche bin, darf ich jetzt auch nach dem „offiziellen“ Diätplan dazu übergehen, bloss zwei Mahlzeiten durch Yokebe zu ersetzen. Ich habe mich dazu entschlossen, weiterhin jeweils das Abendbrot „normal“ zu essen. Natürlich müssen die Speisen fettarm und gesund sein, sonst klappt weder die Diät noch die langfristige Gewichtsreduktion und Gewichtskontrolle.

Hier einige meiner leichte Mahlzeiten, teilweise inspiriert von den Yokebe-Rezepten:

  • Gebratener Lachs mit Gemüse
  • Nudelsalat mit Putenbruststreifen
  • Risotto mit Scampi-Spiessen
  • Wokgemüse mit Tofu
  • Chili con Carne mit Bohnen
  • Knäckebrot mit Magerquark und Obst
  • Chia-Pudding mit Ovomaltine

Wichtig fand ich, dass die Portionen angemessen klein sind, man aber auf ein bewusstes und langsames Essen achtet. Auf Alkohol sollte man wenn möglich weitgehend verzichten, obschon gegen ein kleines Bier oder ein Glas Wein am Wochenende wohl nicht viel einzuwenden ist. Kleine Sünden – oder vielleicht auch einmal ein ganzer Tag, an dem man sich nicht an die Diät hält – machen langfristig nichts aus und können einem helfen, die Yokebe-Diät durchzuhalten.

Ergebnisse nach der 2. Woche

  • Startgewicht vor Diätbeginn: 82 kg
  • Fettmasse vor Diätbeginn: 16 kg
  • Gewicht nach Woche 2: 80,2 kg (minus 1,8 kg)
  • Fettmasse nach Woche 2: 14.4 kg (minus 1,6 kg)

Yokebe Erfahrungen: Woche 3

Ich habe nun also bereits ganz schön an Gewicht verloren. Nicht im Stile einer Crash-Diät, aber – so hoffe ich – nachhaltig. Der Gewichtsverlust ist ausserdem grösstenteils auf Fettabbau zurückzuführen, nicht nur Wasser oder, was sehr schlecht wäre, Muskelmasse. Yokebe unterstützt dies mit dem hohen Proteingehalt der Shakes, die jetzt zumindest nach meiner Erfahrung verhindern, dass der Körper Muskeln abbaut um ein Energiemanko wettzumachen.

Für den Muskelerhalt ist auch wichtig, dass man sich bewegt und idealerweise regelmässig Sport treibt. Mein Wunsch, die Yokebe-Diät mit Sport zu ergänzen war auch ein Grund dafür, dass ich schon ab der ersten Woche das Abendbrot nicht mit Shakes ersetzt habe. Man benötigt schon mehr Energie, wenn man etwas intensiver Sport treibt.

Ich gehe jetzt 1-2 Mal in der Woche rund 30 Minuten laufen. Dazu mache ich regelmässig einfache Kräftigungsübungen, vor allem Liegestütze und Rumpfbeugen. Das hilft gleich dreierlei: Man verbrennt Energie, beugt dem Muskelabbau vor und – wenn man es sogar zu einem Muskelzuwachs bringt – verbrennt mit zusätzlicher Muskelmasse dann auch passiv Energie, sogar im Schlaf!

Meiner Meinung nach trägt leichter bis mittel-intensiver Sport wesentlich zu einer positiven Yokebe Erfahrung und mehr Diät-Erfolg bei. Der Yokebe-Hersteller empfiehlt ebenfalls Sport, aber erst später – während den ersten vier Wochen werden nur leichte Spaziergänge empfohlen. Erst ab der 5. Woche soll man demnach mindestens 2-3 Mal wöchentlich 20 Minuten leichten Sport treiben.

Fazit nach der dritten Woche: Hungergefühle sind noch da, aber ich kann immer besser damit umgehen. Gleichzeitig sehne ich mich aber doch danach, mich einige Tage ohne Shakes zu ernähren. Trotzdem halte ich weiter durch, angespornt auch durch die mitllerweile deutlich spür- und sichtbare Gewichtsabnahme. Eine vormals enge Hose sitzt wieder normal!

Ergebnisse nach der 3. Woche

  • Startgewicht vor Diätbeginn: 82 kg
  • Fettmasse vor Diätbeginn: 16 kg
  • Gewicht nach Woche 2: 79,5 kg (minus 2,5 kg)
  • Fettmasse nach Woche 2: 13,7 kg (minus 2,3 kg)

Yokebe Erfahrungen: Woche 4

Es geht in die finale 4. Woche meines Yokebe Erfahrungsberichts. Der Gedanke an das nahe Diät-Ende spornt mich an, durchzuhalten und nochmals alles zu geben. Mitte Woche passiert es dann aber, ein mittlerer Ausrutscher. Am Morgen nehme ich noch brav einen Shake zu mir, doch am Mittag lässt die Disziplin nach und ich esse zwei Spiegeleier mit Brot und Gemüse. Am Abend dann ein viel zu grosse Portion Pasta und ein Bier. Nicht gut, aber hoffentlich nicht allzu schlimm.

Yokebe ErfahrungenDer Rest der Woche verläuft dann wieder plangemäss und ich bin gespannt, was das Endergebnis nach einem Monat Diät sein wird. Ich habe mir auch fest vorgenommen, auch in Zukunft weiter leicht und gesund zu essen – hier werde ich mich an den Yokebe-Rezepten orientieren – und nach einer kleinen Diät-Pause wieder eine Mahlzeit am Tag mit Yokebe zu ersetzen. Damit und regelmässigem Sport möchte ich dem gefürchteten Jojo-Effekt, bei dem man gleich alles Gewicht wieder zulegt, vorbeugen. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist nötig, was natürlich leichter gesagt als getan ist.

Ergebnisse nach der 4. Woche

  • Startgewicht vor Diätbeginn: 82 kg
  • Fettmasse vor Diätbeginn: 16 kg
  • Gewicht nach Woche 1: 78,7 kg (minus 3,3 kg)
  • Fettmasse nach Woche 1: 12,9 kg (minus 3,1 kg)

Mein Fazit

Abnehmen mit Yokebe, das haben meine persönlichen Yokebe Erfahrungen gezeigt, klappt tatsächlich. Es ist nicht ganz so rasch und einfach und angenehm, wie es in der TV-Werbung und Prospekten angepriesen wird. Es braucht Disziplin und Durchhaltevermögen. Damit funktioniert es aber wirklich.

Nach vier Wochen Yokebe Diät habe ich insgesamt über 3 Kilogramm abgenommen und meinen Körperfettanteil von rund 20% auf 15% gesenkt. Damit bin ich wieder schön im Nornalbereich. 3 Kilogramm in einem Monat klingen vielleicht nicht nach viel, aber hochgerechnet auf das Jahr wären das doch 36 Kilogramm – ein unglaublicher Erfolg wenn man durchhält!

Wie lange der Abnehmeffekt anhält, werden meine zukünftigen Yokebe Erfahrungen zeigen. Für den Moment gilt jedoch: Ich bin zufrieden, danke Yokebe.

Produktempfehlungen zu diesem Beitrag:

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Yokebe 2-Wochen Diätpaket

Yokebe Forte Starterpaket